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Wandern mit Hund: Drei Mühlen auf einmal

Winterwanderungen sind herrlich, vor allem dann, wenn man dabei einkehren kann, um ein warmes Getränk mit etwas Süßem dazu zu sich zu nehmen.

Auch deswegen haben wir uns an diesem frostigen Sonnen-Sonntag im Januar für die Holtmühle-Tour entschieden. Denn das Café am See Holtmühle ist ein wunderbarer Ort zum Einkehren. Morgens gibt es ein üppiges Frühstücksangebot, nachmittags ist die Kuchenauswahl verführerisch.

Läuft: Die Holtmühle

Die Holtmühle ist erstmals 1397 erwähnt – das ist Mittelalter! Natürlich lassen wir uns die Chance, gleich noch zwei weitere Mühlen auf unserem Weg zu sehen, nicht entgehen. Wir sind für 1,5 Stunden die Wanderroute Holtmühle gelaufen – wie immer mit James, dem charmantesten Corgi vom linken Niederrhein. Deswegen beschreiben wir hier die Wanderstrecke, die man auch gut mit dem Rad fahren kann. Statt der Graswege an zwei Stellen führen wir für die Radler alternative Routen über asphaltierte Straßen an. So ist für jeden etwas dabei.

Wir starten am Parkplatz Holtmühle und gehen zwischen Mühle und Mühlenweiher hindurch in den Wald. Wir folgen dem Waldweg, bis dieser in einen asphaltierten Wirtschaftsweg übergeht. Hier fahren die Radler unter uns weiter. Am Ende des Weges biegen sie rechts in die Straße „In Busch“. Wir aber gehen rechts über einen Grasweg in Richtung Busch. Der Weg führt später links weiter, wir wandern dort hinter den Gärten bis zur Straße „In Busch“.

Dort biegen wir nach rechts und gehen weiter durch den wunderschönen Ort bis zur Hospitalstraße. Die Kapelle sollte sich keiner entgehen lassen. Es geht etwa 150 Meter entlang der Hospitalstraße, die dann eine Kurve macht. Dort biegen wir wieder rechts in einen Grasweg zwischen Feld und Wald. Radler fahren weiter die Hospitalstraße entlang bis zur nächsten Landstraße und biegen dann rechts ein. Wir gehen weiter den Grasweg bis zur Landstraße und wenden uns nach rechts. Über einen Fuß- und Radweg erreichen wir nach wenigen Metern die Schrofmühle. Sie ist erstmals 1558 erwähnt und beherbergt ein Museum mit einer Dauerausstellung zu Wegberg und seinen Mühlen.

Die Kapelle an der Straße „In Busch“

Schrofmühle

Dem Fuß- und Radweg folgen wir bis zur Straße „In Balkhoven“, dort geht es für uns rechts rein. Jetzt geht es 1,5 Kilometer geradeaus einen asphaltierten Wirtschaftsweg entlang. An der Wanderweggabelung halten wir uns rechts. Friedlich grasen Gänse auf den Feldern. Wir sind nach 100 Metern an der Hospitalstraße. Jetzt haben Sie die Wahl: Gehen Sie etwa 700 Meter rechts die Straße entlang, erreichen Sie die Buschmühle, erstmals erwähnt 1556. Sie befindet sich heute in Privatbesitz. Oder – und das haben wir gemacht, weil wir dringend eine kleine Stärkung benötigten – Sie gehen 30 Meter links die Straße entlang und erreichen die Holtmühle. Genießen Sie auch unbedingt die Aussicht auf den Weiher. Wunderbar.

Die Buschmühle arbeitet.

Abendstimmung am Weiher der Buschmühle

Infos:
Stichwörter: Holtmühle, Am Mühlenbach, Alsbach, Gripekovenbach, Buschmühle, Schrofmühle, Mühlenstadt Wegberg
Strecke: 3,9 Kilometer. Ebenerdig, Graswege, asphaltierte Straßen
Start und Ende: Holtmühle, Holtmühlenweg 2, 41844 Wegberg
Wegbeschreibung: Aus Richtung Norden, Mönchengladbach: L3 vorbei an der Einfahrt zur Molzmühle, vorbei an der Schrofmühle. Links in die Hospitalstraße abbiegen. Die Straße nimmt im Verlauf einige Kurven, rechts ist schon der Mühlenbach zu sehen. Nach 1,5 Kilometern biegt man rechts in den Holtmühlenweg ein und ist auch schon da.
Aus Richtung Süden, Erkelenz: L3 vorbei an der Burg Erkelenz, rechts auf die Straße „K25“. Rechts in den „Grenzlandring“, dann links, um auf dem „Grenzlandring“ zu bleiben. Nach 3 Kilometern biegt man rechts in den Holtmühlenweg ein.
Parken: Ein großer Parkplatz befindet sich direkt an der Landstraße. Auch am Weiher gegenüber der Holtmühle befinden sich Stellplätze.

 

 

 

 

von Susanne Jordans
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Kommentare
Bettina Schmitt
20.02.2019 | Auf diesen Kommentar antworten

Ich bin super neugierig auf die Wanderouten geworden. Sind vorgemerkt für den nächsten freien Tag. Toll beschrieben!
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